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Muster einer Gegendarstellung nebst Anschreiben

1. Anschreiben

Absender:
[Vorname Nachname / Unternehmensname]
[Anschrift]
[PLZ Ort]
[E-Mail-Adresse]
[Telefonnummer]

Empfänger:
[Name der Redaktion / Medium]
[Anschrift]
[PLZ Ort]

Betreff: Gegendarstellung zu Ihrem Artikel „[Titel des Artikels]“ in der Ausgabe vom [Datum] / auf Ihrer Website [URL]

Datum: [TT.MM.JJJJ]

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Beitrag „[Titel des Artikels]“, erschienen in Ihrer Ausgabe vom [Datum] / veröffentlicht auf [URL] am [Datum], haben Sie folgende falsche Tatsachenbehauptungen über mich / unser Unternehmen veröffentlicht:

  1. [Wörtliche Wiedergabe der ersten unzutreffenden Behauptung]
  2. [Wörtliche Wiedergabe weiterer unzutreffender Behauptungen]

Hiermit fordere ich gemäß § 11 des [Landespressegesetzes des jeweiligen Bundeslandes] die Veröffentlichung der unten stehenden Gegendarstellung in Ihrer nächsten Ausgabe / auf Ihrer Website an einer vergleichbaren Stelle und mit demselben Sichtbarkeitsgrad wie die ursprüngliche Veröffentlichung. Die Veröffentlichung muss unverändert und vollständig erfolgen.

Ich bitte Sie, den Eingang dieser Gegendarstellungsforderung unverzüglich schriftlich zu bestätigen und mir die geplante Veröffentlichung mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen,
[Unterschrift]
[Vorname Nachname / Unternehmensvertreter]


2. Gegendarstellung

Gegendarstellung

In Ihrer Ausgabe vom [Datum] / auf Ihrer Website [URL] unter der Überschrift „[Titel des Artikels]“ haben Sie behauptet:

  1. „[Wörtliche Behauptung aus dem Artikel]“.
    Diese Behauptung ist unzutreffend. Richtig ist: [Kurz und präzise Darstellung der Gegendarstellung, z. B. „Ich habe nie [Ereignis] getan.“].

  2. „[Wörtliche Behauptung aus dem Artikel]“.
    Auch diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen. Richtig ist: [Kurz und präzise Darstellung, z. B. „Das Unternehmen hat keine [falsche Handlung] vorgenommen.“].

[Name des Absenders]

Ende der Gegendarstellung


Formale Voraussetzungen der Gegendarstellung

  1. Tatsachenbehauptung: Die Gegendarstellung darf sich nur auf Tatsachenbehauptungen beziehen, nicht auf Meinungen oder Wertungen.

    • Beispiel für Tatsachenbehauptung: „Herr X hat eine Straftat begangen.“
    • Keine Gegendarstellung möglich bei: „Ich halte Herrn X für unzuverlässig.“
  2. Betroffenheit: Der Antragsteller muss unmittelbar durch die Berichterstattung betroffen sein.

  3. Schriftform: Die Gegendarstellung muss schriftlich eingereicht werden, inklusive Originalunterschrift.

  4. Präzise Bezugnahme: Die Gegendarstellung muss sich konkret auf den beanstandeten Beitrag beziehen und ihn mit Datum, Titel und Inhalt benennen.

  5. Sachliche Richtigkeit: Die Gegendarstellung darf keine beleidigenden oder ehrverletzenden Inhalte enthalten und muss auf die Klarstellung der Tatsachen beschränkt sein.

  6. Frist: Die Gegendarstellung muss unverzüglich, üblicherweise innerhalb von 14 Tagen nach Kenntnis der Veröffentlichung, geltend gemacht werden.

  7. Umfang: Die Gegendarstellung muss dem Umfang der ursprünglichen Behauptung entsprechen.


Optionales Vorgehen bei Verweigerung

Sollte die Redaktion die Gegendarstellung nicht oder nicht ordnungsgemäß veröffentlichen, bestehen folgende rechtliche Möglichkeiten:

  1. Einstweilige Verfügung:

    • Beantragung beim zuständigen Gericht, um die sofortige Veröffentlichung der Gegendarstellung zu erzwingen (§§ 935 ff. ZPO).
    • Voraussetzungen:
      • Nachweis der Rechtswidrigkeit der ursprünglichen Berichterstattung.
      • Dringlichkeit des Anliegens.
  2. Hauptsacheverfahren:

    • Klage auf Veröffentlichung der Gegendarstellung.
    • Vorteil: Endgültige Klärung der Rechtslage.
    • Nachteil: Kann länger dauern als ein einstweiliges Verfahren.
  3. Unterlassungsanspruch:

    • Falls die Gegendarstellung nicht ausreicht oder die ursprüngliche Behauptung weiterhin verbreitet wird, kann ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden (§§ 1004, 823 BGB).
  4. Schadensersatz und Schmerzensgeld:

    • Bei schwerwiegenden Persönlichkeitsverletzungen kann zusätzlich Schadensersatz gefordert werden (§§ 823, 249 BGB).


Hinweise für die Praxis

  • Fristgerechte Einreichung: Unverzügliches Handeln ist entscheidend, um den Gegendarstellungsanspruch nicht zu verlieren.
  • Dokumentation: Sichern Sie Beweise der ursprünglichen Berichterstattung (Screenshots, Kopien).
  • Rechtliche Beratung: In komplexen Fällen oder bei Weigerung der Gegendarstellung kann die Hinzuziehung eines Anwalts für Medienrecht sinnvoll sein.

Mit dieser umfassenden Vorlage und den rechtlichen Erläuterungen können Sie Ihren Anspruch auf Gegendarstellung erfolgreich geltend machen und bei Bedarf juristisch durchsetzen.

 

 

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